San Francisco

San Francisco, eine Stadt geprägt von vielen Sehenswürdigkeiten und einer Multikulturellen Gesellschaft. Wie im letzten Beitrag schon berichtet wurde, sind wir im strömenden Regen nach San Francisco gekommen und haben […]

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge


San Francisco, eine Stadt geprägt von vielen Sehenswürdigkeiten und einer Multikulturellen Gesellschaft. Wie im letzten Beitrag schon berichtet wurde, sind wir im strömenden Regen nach San Francisco gekommen und haben unseren Van nicht weit von der Golden Gate Bridge entfernt am Fisherman’s Wharf abgestellt. Nach kurzem Austausch mit der Touristeninformation und einer leicht schmunzelnden Auskunftsdame, wurde uns deutlich gemacht, dass 35$ pro Nacht das günstigste Angebot für Parken in San Francisco sei. Also packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren mit dem Bus nach Downtown um zu unserem Hostel zu kommen. Hilflos wie wir beide wahrscheinlich aussahen, hatte es keine zwei Minuten gedauert, bis uns im Bus ein netter alter Mann gefragt hat wo es denn hingehen soll. Dieser erklärte uns wann und wo wir aussteigen müssen und gebe uns noch ein Zeichen, damit wir es auch ja nicht verpassen. Nebenbei erkannte er sofort, dass wir aus Deutschland kamen und erzählte uns in Kurzfassung seine Erlebnisse zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Einige Haltestellen weiter und gefühlten 5000 Chinesen mehr im Bus, hatten wir unsere Zielstation erreicht und verabschiedeten uns von dem netten Herrn. Komplett durchnässt beim Hostel angekommen kamen wir auf unser Zimmer. Tja was soll ich euch zu dem Hostel sagen, außer: DRECKIG! Neben dem beißenden Geruch in der Nase beim betreten des Zimmers, war es auch noch dreckig. Müll auf dem Boden, Betten nicht gemacht (wer weiß ob das neues Bettzeug war) und das Bad sah aus als hätte man es seit der Eröffnung des Hostels nicht mehr geputzt. Aber wir mussten ja nur dort schlafen und nicht den Tag dort verbringen. Aber wir wollen mal nicht nur meckern, denn dass war die einzig schlechte Nachricht in San Francisco. Wir hatten zwei sehr nette Zimmernachbarn, einen Japaner und einen Österreicher Micha.
Fahrradroute durch San Francisco

Fahrradroute durch San Francisco


Am nächsten Tag hatte es entgegen aller Wettervorhersagen nicht geregnet, es schien sogar die Sonne. Daher entschlossen wir uns zwei Fahrräder auszuleihen und eine Radtour durch San Francisco zu machen. Ohne Frühstück stiegen wir auf die Fahrräder und begannen unsere Tour auf der Hauptverkehrsstraße direkt in Downtown. Ja wir fuhren auf der Straße, denn Fahrräder auf Gehwegen sind strengstens verboten. Mit unseren knall grünen Helmen ging es quer durch die Innenstadt auf der suche nach einem Fahrradweg. Am Hafen haben wir dann auch einen gefunden und konnten entspannt weiter fahren. Doch wer glaubt so eine Stadtrundfahrt ist nicht anstrengend, der hat sich geirrt. Jedenfalls für uns war das ständige Berg auf Berg ab fahren sehr anstrengend. Dafür haben wir aber eine Menge super Ausblicke bewundern dürfen und viele Sehenswürdigkeiten anschauen können. Nach 35km hatten wir unsere Tour dann beendet und noch immer nichts gegessen. Also fix “schnelles Essen“ gekauft und den Tag mit ein paar Bierchen auf der Couch im Gemeinschaftsraum abklingen lassen.
Lombard Street

Lombard Street


Den dritten Tag wollten wir etwas ruhiger angehen lassen. Neben Japentown und Chinatown, wollten wir uns noch die “Lombard Crooked Street“ angucken. Diese Straße hat nicht nur ein Gefälle von 27%, sie wird auch als “kurvenreichste Straße der Welt“ bezeichnet. Japantown hingegen hatte uns beiden nicht wirklich gefallen, was unter anderem daran lag das es recht klein und eintönig war. Dafür war Chinatown umso größer und voller. Cleverer weise haben wir uns dazu entschieden Chinatown an einem Samstag zu besuchen, womit wir nicht die einzigen waren.
AT&T Stadion

AT&T Stadion

Der AT&T Park war das einzige Tagesziel, welches wir uns für den 4. Tag gesetzt haben. Nach einem sehr leckeren Mittag im Panda Express (sehr zu empfehlen, ging es zum AT&T Park, wo Baseball von den San Francisco Giants gespielt wird. Man sollte es nicht glauben aber es gibt wirklich noch etwas umsonst, denn wir durften uns das Stadion kostenfrei anschauen. Das Stadion ist absolut riesig, wie fast alles was die Amerikaner bauen. Neben einem Cable Car und einem übermäßig großen Baseball-Handschuh, war auch eine Colaflasche von der Größe eines Einfamilienhauses aufgebaut.
Fahrt nach Alcatraz Island

Fahrt nach Alcatraz Island


Heute haben wir unsere letzte Sehenswürdigkeit in Angriff genommen, Alcatraz. Zum Glück haben wir von anderem aus dem Hostel gesagt bekommen, dass man sich die Tickets für Alcatraz mindestens einen Tag vorher reservieren sollte. Es war seit früh morgens komplett ausgebucht für den ganzen Tag. Mit der Fähre und gefühlten 20 Grad und Sonnenschein ging es nach Alcatraz Island. Wir hatten eine geführte Audiotour gebucht, die sehr interessant war und neben der Führung hatten wir auch einen super Ausblick auf San Francisco und die Golden Gate Bridge. Nach allem was wir erlebt haben kann man sagen, dass San Francisco eine sehr sehenswerte Stadt ist. Nicht nur wegen ihrer vielen Sehenswürdigkeiten und der Gewaltigkeit der Bauten ist San Francisco ein schöner Ort zu Urlaub machen, auch die ruhigen und idyllischen Plätze machen diese Stadt besonders. Morgen geht es für uns weiter in den Süden, Richtung Los Angeles. Wo wir als nächstes halt machen wissen wir noch nicht aber ihr werdet es bald erfahren.